´steppenstrolch´ Schafwollsocken

´steppenstrolch´ Schafwollsocken

Veröffentlicht am 13.10.2026 um 10 Uhr.

Socken aus Schafwolle - die besten Wollsocken gegen kalte Füße. Sie halten zuverlässig warm und sind robust. Die hervorragenden Eigenschaften von Wolle sorgen dafür, dass sie sich jederzeit trocken anfühlen und nicht müffeln. Als Haussocken sind sie immer bequem und kuschelig, aber auch sehr gut geeignet zum Tragen in Schuhen. 

Chancen für Nomadenfamilien in der Mongolei

Die Produzenten beziehen ihre Wolle ausschließlich von mongolischen Nomadenfamilien und gewährleisten eine sichere und angemessene Einkommensquelle. Nomaden leben oft unter schwierigen Bedingungen. Sie ziehen mit ihren Tieren durch die Steppen und Wüsten der Mongolei und sind dabei extremen klimatischen Herausforderungen ausgesetzt. Manchmal gibt es nicht genug Wasser oder die Temperaturen schlagen ins Extrem. Für Menschen und Tiere wird es schnell zu heiß, zu trocken, oder zu kalt. Der Verkauf von Tierwolle bietet ihnen eine sichere Einkommensquelle und erlaubt es, ausreichend Nahrung für den harten Winter zu erwerben.

Die mongolische Schafpopulation kennt unterschiedliche Rassen wie u. a. Orhon oder Khangai, die zu den „fait-tailed“ Schafen gehören. Die Wolle mongolischer Schafe unterscheidet sich von der Wolle europäischer Schafe, da sie die Tiere im Winter vor extremen Temperaturen von bis zu -40°C schützen muss. Im Juni, nachdem der lange Winter überstanden ist, werden die Schafe geschoren und ihre nomadischen Hirten können die Wolle zur Textilproduktion verkaufen.

Dank Fairer Handelspraktiken wird auf das soziale, wirtschaftliche und ökologische Wohlergehen der Nomaden und Nomadinnen sowie der Kleidungsproduzenten geachtet. Bei der Produktion vertraut steppenstrolch seit Jahren auf einen Familienbetrieb in Ulaanbaatar und nomadische Familien, so dass die gesamte Wertschöpfung für die Produktherstellung in der Mongolei bleibt.

Dabei wird die Gleichstellung der Geschlechter gefördert: In der Kleidungsproduktion sind 75% der Angestellten Frauen - inklusive der Oberingenieurin und anderer Führungskräfte. Vertraglich wird gewährleistet, dass Frauen gleiches Entgelt für gleiche Arbeit bekommen.

In der Produktion werden einfache Tätigkeiten in der Mongolei mit dem gesetzlichen Mindestlohn vergütet, während Angestellte, wie beispielsweise Näherinnen, deutlich höher entlohnt werden. Der Lohn in Deutschland liegt in jedem Fall über dem Mindestlohn und ist nach Position und Verantwortung gestaffelt. Alle Mitarbeiter haben transparente Einsicht in die Löhne vom Einstiegs- bis zum Managementgehalt.

Es wird darauf geachtet, dass alle Personen in einem sicheren und gesundheitsverträglichen Arbeitsumfeld arbeiten. Die Sicherung von Arbeitsstandards, der Ausschluss von Zwangsarbeit oder ausbeuterischer Kinderarbeit wurden mit den Produzenten vertraglich geregelt.

In der Mongolei haben alle Personen das Recht, Gewerkschaften beizutreten und Tarifverhandlungen zu führen. Das wird ausdrücklich mit den Produzenten vereinbart. Teilweise organisieren sich Nomaden und Nomadinnen in der Mongolei zu Kooperativen: für Weideplätze, Wasserstellen sowie den Verkauf. Dadurch können sie gegenüber Produzenten und Zwischenhändlern am Markt bessere Preise für ihre hochwertige Wolle geltend machen.