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Aktuelles

Fußbälle und Handbälle aus fairen Handelsbeziehungen

Beim Weltladen gibt es jetzt auch einfache Kinder-Fuß- und Handbälle, die unter fairen Bedingungen hergestellt wurden. Dabei wird darauf geachtet, dass keine Kinderarbeit eingesetzt wurde, dass die Umweltverschmutzung gering gehalten wurde und dass die Arbeiter von ihren Löhnen leben können.

 

In Groß-Umstadt wurden fairerzeugte Wettkampf-Bälle von Sponsoren dem  Fußball-Jugendförderverein Groß-Umstadt und der JSG Groß Umstadt/Habitzheim Fuß- bzw. Handbälle spendiert.

Da es große Qualitätsunterschiede zwischen Spielbällen und Wettkampfbällen gibt, sollte vor dem Einkauf die Anforderungen klar definiert werden.

 

!!! Neue Kaffees und Schokoladen!!! (... und Kunsthandwerk)

Der Geschmack von Afrika

„TASTE FAIR AFRICA“, so heißt ein exklusives Sortiment von Kaffees und Schokoladen von der GEPA. Die Produkte aus diesem Sortiment gibt es nur im Fachhandel – also den Weltläden und in Bioläden. Mit dem Slogan „TASTE FAIR AFRICA“ soll der Fokus einmal mehr auf die Vielfalt dieses faszinierenden Kontinents gerichtet werden. „Wird über Afrika berichtet, stehen meist Krisen und Konflikte im Mittelpunkt“, so die GEPA. Viel zu wenig würden positive Entwicklungen gezeigt, die den Menschen in Afrika neue Zukunftsperspektiven geben. Beispiele für solche positiven Entwicklungen sind die Auswirkungen des Fairen Handels. Zu seinen Erfolgsgeschichten gehören beispielsweise auch die Kooperativen von Kleinbauern, die in Uganda Kaffee anbauen (ACPCU und Bukonzo) oder die in Sao Tomé (CECAQ-11) Kakao anbauen. Sie geben ihr Bestes, um hochwertige Bio-Produkte zu erzeugen. Durch faire Preise und Zugang zum Weltmarkt konnten sich die Bauern dort eine sichere Existenz aufbauen, wodurch die gesamte Region positiv beeinflusst wird. Übrigens gehören auch viele Frauen zu den engagierten Mitgliedern.
Kaffee und Kakao – das sind zwar nur zwei von vielen Rohstoffen, die in den Ländern Afrikas angebaut werden, aber es sind die klassischen Weltladen-Produkte.
„TASTE FAIR AFRICA“-Kaffeespezialitäten aus Uganda ist der Geheimtipp für echte Kaffeegenießer!!! Dazu zählen:

Wir suchen Unterstützung im Marketing

Wenn du/Sie bereits Erfahrungen im Bereich Marketing hast/haben und unser junges Geschäft unterstützen willst/wollen, würden wir uns über eine Kontaktaufnahme freuen.

Wir wollen die Prozesse von kreativer Ideenfindung für das Ladengeschäft über Firmenaquise bis zu Öffentlichkeitsarbeit neu gestalten und suchen Menschen, die sich hier auskennen und uns ehrenamtlich weiterhelfen wollen.

Bei Interesse bitte um Info an

Tel. 0 60 78 / 5 03 97 67
Fax. 0 60 78 / 5 03 97 68
Mail: info@weltladen-gross-umstadt.de

 

WeltFairÄnderer an der Ernst-Reuter-Schule in Zusammenarbeit mit dem Weltladen

Wie es gelingen kann, die Welt ein kleines bisschen fairer zu machen, ...

... zeigte eine Woche lang vom 29.5. bis 2.6.2017 das Team der WELTfairÄNDERER an der Ernst-Reuter-Schule in Groß-Umstadt.

Organisiert und durchgeführt wurde das bereits vielfach ausgezeichnete Projekt vom Bischöflichen Jugendamt Mainz (BJA) und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend Mainz (BDKJ) in Zusammenarbeit mit der Katholischen Jugendzentrale Dieburg-Erbach (KJZ) und der Schulsozialarbeiterin der Jugendsozialarbeit an Schule des Landkreises Darmstadt – Dieburg an der Ernst-Reuter-Schule. 

Begonnen hatte das Projekt am vergangenen Montag mit einem gemeinsamen Auftakt und dem Startschuss der Schulwette. Die Klassen sollten die Woche über Kunststoffdeckel für einen guten Zweck sammeln. Bei 200 gesammelten Deckeln bekommt die Klasse einen Kuchen von der Klassenlehrkraft gebacken. Der Verein “Deckel drauf“ koordiniert die Sammlung und den Verkaufserlös solcher Deckel zur Unterstützung des Programms „End Polio Now“. 500 Deckel erbringen hierbei eine Impfdosis. Die Bill und Melinda Gates Stiftung steuert zu jeder ersammelten Impfung zwei zusätzliche Impfungen bei.  Mit beachtlichem Erfolg: Insgesamt konnten in der Woche über 35500 Deckel gesammelt und somit 210 Impfungen ermöglicht werden. Der Rekord lag bei über 8000 Deckel in einer Klasse. Es ist geplant, diese Aktion auch in Zukunft an der Schule weiter zu unterstützen.

Weiterhin hatten die Klassen in der Woche die Möglichkeit, mit ihren Lehrkräften Veranstaltungen zu den Themen soziale, ökologische, ökonomische und ethische Nachhaltigkeit sowie fairem Verhalten im WELTfairÄNDERER-Zelt auf dem Schulhof zu besuchen.

Im Fair Café wurden in den Pausen zudem Süßigkeiten vom neueröffneten Weltladen in Groß-Umstadt sowie fair gehandelter kolumbianischer Kaffee zugunsten eines Sozialprojekts verkauft.

Fit für den Weltladen!

Produktschulung fürs Verkaufsteam

Bede Godwyll von der GEPA referierte am 12. April über das breitgefächerte Sortiment von Fair Trade Kaffee, Tee, Schokolade und Honig. Im Fokus standen dabei insbesondere der Anbau der Rohstoffe, ihre Verarbeitung sowie wichtige Qualitätskriterien.

“Heute werden Sie zu Experten in Sachen Kaffee, Tee, Schokolade und Honig”, versprach Bede Godwyll zu Beginn seines Vortrags den Seminarteilnehmern. Etwa vierzig Interessierte, die zukünftig im Verkaufsteam mitarbeiten wollen, hatten sich im Clubraum der Stadthalle versammelt, um ihr Wissen über fair gehandelte Produkte zu vertiefen. Als langjähriger Mitarbeiter der GEPA berichtete Godwyll kurzweilig und informativ über o. g. Produkte und das Non-Profitunternehmen GEPA, das 1975 gegründet wurde. „Wir sind Pionier auf dem Gebiet des fairen Handels und das größte Fair-Handelsunternehmen in Europa“, teilte der Experte mit. Eine Besonderheit sei es, dass die GEPA die gesamte Wertschöpfungskette ihrer Produkte abdeckt. Im Klartext heißt dies: nicht nur der Handel und die Verarbeitung von Kaffee, Tee oder Kakao unterliegt fairen Standards, sondern auch der Anbau dieser Pflanzen. Wie in den Anfängen des Fairen Handels werden die Rohstoffe auch heute üblicherweise von Kleinbauern des globalen Südens erzeugt und nicht auf großen Plantagen. Die Zusammenarbeit mit den Kleinbauern, die sich meist zu sogenannten Kooperativen zusammengeschlossen haben, basiert auf langfristigen Handelsbeziehungen und fairen Preisen.