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Aktuelles

Baumwoll - Mützen

Passend für den Herbst haben wir jetzt BEANIES aus Bio-Baumwolle in 8 verschiedenen Farben im Sortiment. Diese schönen leichten Mützen eignen sich hervorragend für alle Freizeitaktivitäten, wenn es etwas kühler ist. Sie werden in Handarbeit unter fairen Arbeitsbedingungen und sozial gerechter Entlohnung in Nepal für unseren Lieferanten NEPALAYA hergestellt.

 

 

Filzhausschuhe

Unsere strapazierfähigen Hausschuhe aus Filz sind in sechs verschiedenen Farben und zwei Varianten erhältlich. Die Ledersohle ist vegetabil gegerbt. Bei der Herstellung von Filz werden nur natürliche Fasern verwendet. Die Rohwolle stammt aus traditioneller Schafshaltung in Kirgisistan. Das dort tätige Unternehmen TUMAR bezieht die Wolle von kleinen Farmen in der näheren Umgebung. Die Schafe werden in natürlicher, traditioneller Weise gehalten und nur im Herbst und Frühling geschoren, da sie im Sommer auf höher gelegenen Weideflächen grasen.

Abwässer, z.B. aus der eigenen Färberei, werden mit Hilfe spezieller Filter gereinigt. Die verarbeiteten Farbstoffe in den Produkten sind garantiert AZO frei und werden im Auftrag von TUMAR in einem unabhängigen Labor in Köln auf Schadstoffe hin analysiert. Eigene Sonnenkollektoren sorgen für die notwendige Wärmeenergie für Produktion und Verwaltung.

Unser Lieferant WELTPARTNER arbeitet mit TUMAR zusammen: Die TUMAR Art Group ist ein von Frauen geführtes Unternehmen, das Kunsthandwerker in Kirgisistan vereint. TUMAR verbindet traditionelle Materialien und Techniken mit modernen Entwürfen für die zeitgenössische Welt. Ziel von TUMAR ist seit der Gründung in 1998, funktionale und nachhaltige Produkte zu produzieren, Kunst und Handwerk neu zu erforschen, um mit diesen Grundlagen bessere Lebensbedingungen der Beteiligten zu ermöglichen.

Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion waren viele der Handwerker arbeitslos und hatten keinen Zugang zu neuen Märkten. TUMAR ist wohl die erste und sicherlich die erfolgreichste Unternehmung Kirgisistans, bei der aus traditionellem moderne Kunsthandwerk und auch international relevante Produkte entstehen. Seit über 20 Jahren entwickelt sich die in Kooperativen strukturierte Marke weiter und inspiriert mit mutigen gestalterischen Impulsen.

Heute beschäftigt das Unternehmen 130 Personen, davon sind über 70 Prozent Frauen. Die Mehrzahl der Beschäftigten sind Witwen, alleinerziehende Mütter und Alleinverdienende der oftmals großen Familien. Gearbeitet wird an fünf Tagen pro Woche und alle Beschäftigten sind sozialversichert. Die Handwerkerinnen erhalten Schulungen und Weiterbildungen. Die Löhne bei TUMAR zählen zu den höchsten des Landes und liegen über dem Landesdurchschnitt.

Filz ist einer der ältesten Werkstoffe der Zivilisation. Die Nomaden der Nordhalbkugel haben schon seit jeher dieses Material verwendet, um sich damit zu bekleiden, aber auch ihre Behausungen damit auszustatten. Es bietet Wärme und Komfort und ist leicht zu transportieren.

 

Mangos für Kinderrechte

Als verdeckter Ermittler war er schon unterwegs - in den Rotlichtvierteln und in Gefängnissen auf den Philippinen und weltweit. Er ist ein scharfer Kritiker der Drogenpolitik des philippinischen Präsidenten, und wenn es um die Kritik an westlichen Reiseveranstaltern geht, die Sextourismus begünstigen, nimmt er kein Blatt vor den Mund: Der Ire Pater Shay Cullen kämpft seit Jahrzehnten für die Rechte und den Schutz von Kindern auf den Philippinen. Er ist seit 1974 die Antriebsfeder und das Gesicht der international aktiven Kinder- und Menschenrechtsorganisation PREDA.

Die PREDA-Stiftung ist bis heute eine wichtige Anlaufstelle und ein Therapiezentrum für sexuell missbrauchte Kinder und Jugendliche und ehemalige Gefängniskinder. Sie hilft Drogenabhängigen und bietet Schutz für Straßenkinder, missbrauchte Frauen und Kinder. Besonders aber kämpft PREDA für die Rechte der Kinder auf den Philippinen.

Denn deren Lage ist alarmierend. Am häufigsten trifft es Jungen aus armen Familien. Sie haben die Schule verlassen, um Geld zu verdienen. Oft erleben sie häusliche Gewalt. Da ihre winzigen Behausungen in den Armutsvierteln überfüllt sind, verbringen die Kinder viel Zeit auf der Straße. Aus Hunger stehlen sie Lebensmittel oder Dinge, die sie schnell verkaufen können. Viele schnüffeln Klebstoff, um sich zu betäuben und kommen auch deswegen hinter Gitter. "Jeder Tag ist ein Kampf ums Überleben in diesen Höllenlöchern. Die Kleinsten, 12, 13 und jünger, werden geschlagen, unterdrückt und sexuell missbraucht. Das ist die Realität, die die Politiker nicht sehen wollen", sagt Father Shay Cullen.

Unterstützt wird PREDA vom in Deutschland ansässigen Verein "Tatort - Straßen der Welt", namentlich von den Tatort-Darstellern Dietmar Bär und Klaus J. Behrendt, die sich für Therapie- und Ausbildungsplätze stark machen: https://www.tatort-verein.org.

Das Fair Trade Mango-Projekt mit WeltPartner (https://www.weltpartner.de) ist für PREDA ein wichtiges Standbein. Es verschafft über 500 Kleinbauernfamilien auf den Philippinen eine Perspektive. Dadurch wird Landflucht verhindert und ein Armutskreislauf durchbrochen, denn Ernte und Verarbeitung vor Ort bedeuten 100% Wertschöpfung im Ursprungsland und ein bescheidenes, aber sicheres Auskommen.

Die Mangos reifen auf natürliche Weise und werden, weil sie sehr druckempfindlich sind, ausschließlich von Hand gepflückt. Nach der Ernte werden sie zügig verarbeitet, damit sie im feucht-heißen Klima nicht verderben. Die stetig steigende Abnahme immer größerer Mengen an fair gehandelten Mangos durch WeltPartner und nachfolgende Importeure brachte inzwischen ein bestehendes Kartell, das lange Jahre die Erzeugerpreise für Mangos künstlich niedrig hielt, zum Erliegen.

 

Zukunft fair gestalten

Unter dem Motto "Zukunft fair gestalten" findet vom 10. bis 24. September die bundesweite Faire Woche statt. Weltläden, Schulen, Fairtrade-Initiativen, Kirchengemeinden, Gastronomiebetriebe und viele weitere Akteure laden bei rund 2.000 Veranstaltungen dazu ein, den Fairen Handel kennenzulernen. Auch in Groß-Umstadt beteiligen sich der Weltladen, die Stadtverwaltung und zwei Unternehmen an der diesjährigen Aktionswoche des Fairen Handels.

Noch bis Sonntag, 26.09., läuft das diesjährige Stadtradeln, das auch in Groß-Umstadt schon Tradition hat und zu dem sich von Jahr zu Jahr mehr Teams und Mitwirkende anmelden. Es geht darum, innerhalb von 21 Tagen möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Dabei ist es egal, ob man jeden Tag fährt oder bisher eher selten mit dem Rad unterwegs ist. Jeder Kilometer zählt - erst recht, wenn er sonst mit dem Auto zurückgelegt worden wäre. Einfach registrieren, sich einem Team zuordnen oder ein eigenes gründen und auf Ehre und Gewissen die geradelten Strecken eintragen.

Im Rahmen der Fairen Woche erhalten diesmal die B-Junioren des JugendFörderVereins Groß-Umstadt 20 fair produzierte Fußbälle, eine Aktion, die seit der ersten Titelvergabe "Fairtrade-Stadt" im Jahr 2015 gelingt und eine Win-Win-Situation schafft: Die Fußbälle werden nicht durch Kinderarbeit oder auf Kosten der Umwelt hergestellt, die Produzenten in Fernost erhalten einen fairen Lohn, unsere Jugendspieler bekommen hochwertiges Spielmaterial und die Sponsoren erweisen sich als nachhaltig orientier te Unternehmen mit Verantwortung für Umwelt, Klima und faire Handelsbeziehungen. In diesem Jahr überreichen die Firma Werbegrafik Merkel (Bälle) und Sport Grimm (Ballnetze) aus Dieburg die Bälle.

Am Samstag, 18.09., lädt der Weltladen Groß-Umstadt eG während der Öffnungszeit von 09:00 bis 13:00 Uhr zu einem Fairen Frühstück ein. Bei Umstadt-Kaffee, leckeren Brotaufstrichen aus dem Sortiment des Ladens und selbst gebackenem Kuchen besteht Gelegenheit, sich mal wieder im Geschäft umzuschauen, Neuigkeiten etwa beim Kunstgewerbe zu entdecken und miteinander ins Gespräch kommen ...

Mit den Veranstaltungen wollen die Akteure zeigen, dass ein sozial und ökologisch verträgliches Wirtschaften möglich und angesichts der zahlreichen globalen Krisen dringend nötig ist. "Der Faire Handel trägt schon heute dazu bei, menschenwürdige Lebens- und Arbeitsbedingungen für 2,5 Mio. Menschen und ihre Familien im Globalen Süden zu schaffen", so die Veranstalter. Bei allen Terminen gelten die aktuellen Hygienerichtlinien.

 

Yoga-Matten und -Taschen

Das ist neu im Sortiment des Weltladens Groß-Umstadt: Eine umfassende Auswahl an hochwertigen Yoga-Produkten. Vom auch sonst stark vertretenen Lieferanten EL PUENTE gibt es hochwertige Yogakissen, Yogamatten und -taschen, ergänzt um Produkte von FRIDA FEELING aus Darmstadt, die Yogakissen, -decken, Buddhas, Klangschalen und z.B. Zimbeln beisteuert.

Die Yogamatten von EL PUENTE bestehen aus 100 % handgewebter Baumwolle. Die kann Feuchtigkeit aufnehmen, wirkt angenehm regulierend und ist in der Waschmaschine problemlos zu reinigen. Die natürliche Matte eignet sich für ruhigere Yoga-Arten und Meditation. Außerdem ist sie eine ideale Auflage für Gummi-Matten. Die Baumwoll-Yoga-Matte ist in verschiedenen Farben erhältlich, kann einfach zusammengerollt und transportiert werden. Passende Taschen erleichtern das Tragen.

 

 

 

 

  

Für die Yoga-Kissen gelten die gleichen Vorzüge. Sowohl die Füllung als auch der Bezug bestehen aus 100 % handgewebter Baumwolle. Der Bezug ist abnehm- und waschbar.

Die Artikel sind selbstverständlich fairtrade, denn es geht um fairen Lohn und eine langfristige partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Produzenten aus Entwicklungsländern und den Fair-Trade-Organisationen. Dadurch entstehen viele weitere wichtige Investitionsmöglichkeiten wie Bildung, gesundheitliche Absicherung und Umweltschutz. Dies verbessert die Lebenssituation vieler Familien nachhaltig.